Begrenzte Öffnungszeiten treffen vielerorts auf knappe Personalressourcen und steigende Betriebskosten. Hybride Betriebskonzepte schaffen zusätzlichen Spielraum: Betreute Zeiten werden um autonome Abgabezeiten ergänzt.
Ein aktueller Beitrag des Deutschen Kommunal-Informationsdienstes berichtet über die sensis GmbH und sensis+wiegon. Jörg Boland, geschäftsführender Gesellschafter der sensis GmbH, ordnet darin die Bedeutung verlässlicher Stoffstromdaten ein.
Ischgl zeigt das Betriebskonzept in der Praxis. Auf 2.600 m² werden rund 40.000 Einfahrten pro Jahr abgewickelt. Zutritt, Wiegevorgänge, Kameras und bargeldlose Abrechnung greifen digital ineinander.
Die Erfahrungen aus Österreich: Der Andrang verteilt sich besser. Mehr Materialien werden angeliefert und besser sortiert. Die Standorte bleiben sauberer.
sensis+wiegon überträgt dieses Betriebskonzept auf Deutschland. Die ersten beiden Projekte umfassen rund zwei Dutzend Annahmestellen in zwei Landkreisen mit jeweils mehr als 300.000 Einwohner/innen.
Bestehende Wertstoffhöfe können modular starten, etwa mit Zutrittskontrolle und Erfassung. Ein Neubau ist dafür nicht erforderlich.

